Fare-well Abschiedslieder und Texte

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Art.Nr.: kiechl8

Produktbeschreibung

Autorenerklärung, was der Inhalt des Buches und seine Umsetzung aussagen wollen:

„Media in vita sumus mortis. Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen. So heißt es im Kirchenlied.

Jeder Abschied ist ein kleines Sterben. Doch die Sterblichkeit ist die Voraussetzung für das aktuelle Fühlen, für Lust und Schmerz. Sie ist der Stein des Weisen, weil sie zur Reflexion zwingt, will man das Dasein nicht als bloßen Zufall oder als absurde Nichtigkeit erfahren. Die Entscheidung, welchen Weg man geht, ist persönlich, ein Ausfluss der geistigen Freiheit. So ist der Tod der Endpunkt der Qualifikation auf den Stadien des Lebens. Mors auxilium vitae.

Die antiken Götter verwandelten sich in Irdische, um die Sterblichkeit zu kosten. Je intensiver der Genuss, desto kürzer ist er. Dasselbe gilt für den Schmerz. Vergänglichkeit ermöglicht erst das menschliche (Mit-) Fühlen.Das ist ein Geschenk der Natur. Engel befinden sich in einer statischen Empfindung des Glücks; Dämonen in einer solchen der Verzweiflung. So stellen wir uns Glückseligkeit oder Verdammung zumindest vor. Gilt also die Maxime: ‚Fasse den Augenblick, denn alles ist flüchtig!‘? Das Leben ist ein Stipplechase, oberflächlich, nehmend, absurd, zufallsbedingt. Oder gilt eine andere Haltung, die auf inneren Frieden ausgerichtet, mitfühlend, gebend, hoffend auf ein stetes geistiges Werden ist?

Letztlich muss jeder für sich verantworten, wie er sein Dasein ausrichtet, wie er seiner selbst und den Anderen gerecht wird. Der Geist der Freiheit, der ihn prägt und würdig macht, ist ihm Gnade oder Fluch, Zuversicht oder Missvergnügen. Durch sein Sterben kommt der Mensch jedenfalls an die Schwelle des Jenseits. Dort stellt sich heraus, ob seine Seele im Übergang geistige Gestalt erlangt und Eingang in ein göttliches Paradies findet, eine Auferstehung im Fleische, oder ob sein Bewusstsein im verwesenden Körper erlischt.

Sein oder Nichtsein ist die wesentliche Frage. So steht der Mensch zwischen Glauben und Zweifeln, denn sein Wissen reicht nicht aus, um das Ereignis Tod letztgültig zu deuten.

Der Autor“

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